Posaunenchor
Home
Gruppen
Osteuropaarbeit
Kanuverleih
Termine
Kontakt / Impressum

Gruppen

Posaunenchor
Jungschar
Jugendgruppe

Aktuelle Infos zum Posaunenchor gibt es jetzt auf einer eigenen Seite:

http://pckredenbach.lima-city.de/

Rückblick Posaunenchor 2011

von Johannes S. Müller

Heute ist der 03.01.2012 und unsere Tochter Hannah kann bei dem Sturm der gerade draußen tobt nicht recht zur Ruhe kommen. Ihr ist es wichtig, dass sie Mama und Papa in der Nähe weiß. Dieses Bild passt ganz gut in unser Posaunenchorjahr 2011. Auch wir haben ein Jahr hinter uns, in dem wir manchmal die führende Hand unseres Herrn brauchten. Wir durften allerdings wissen, dass er in unserer Nähe ist. Ganz besonders wurde uns dies durch Volkers Verlust im März bewusst. Doch nun von vorne.

Bei unserer Programmbesprechung für das Jahr 2011 haben wir darüber gesprochen, dass wir als Chor unbedingt noch eine weitere Person in der Chorleitung brauchen, jemanden der sich dieser Arbeit mit Liebe hingibt. Was wäre, wenn einer von uns mal nicht mehr kann oder will? Doch zur Zeit lief alles Bestens. In unserer Jungbläserschulung wurde der Nachwuchs von Volker und Beate gefördert und gefordert und im Chor konnten wir eine erfolgreiche Chorarbeit durchführen. Unser Chor hatte sich stabilisiert und es machte wirklich Spaß! Nur im Hinblick auf die zukünftige Ausrichtung der Jungbläser- und Chorarbeit machte ich mir nach wie vor Gedanken. Es kann nicht alle Arbeit an ein oder zwei Personen hängen. Doch dann kam durch Volkers Tod alles noch ganz anders. Wir waren alle schockiert und mussten uns erst einmal fangen. Für mich bedeutete dies, dass auf einmal die gesamte Chorarbeit bei mir lag und ich fühlte mich damit nicht sehr wohl. So haben wir dies im Chor besprochen und Phillip und Klaus wurden für ein Co-Dirigat gewonnen. Bedingt durch meinen parallelen Orgeldienst eine sehr wichtige Sache. Die Jungbläserarbeit, die ich bewusst nie machen wollte, musste ebenso von mir übernommen und fortgeführt werden, da sich niemand anderes fand. Zunächst alleine, nach den Sommerferien wieder mit Beate zusammen. Gott hat uns nicht allein gelassen. Nun blasen Freddy, Maximilian und Tabi schon zur Hälfte im Chor mit. Die Arbeit trägt ihre Früchte. Und neue Jungbläser stehen schon wieder bereit! Trotz immer wieder aufkommender Differenzen die eine Chorarbeit mit Ihrer Ausrichtung mit sich bringt, bin ich für jeden einzelnen Bläser dankbar und weiß alle zu schätzen. Die Liebe zur Bläserei hält uns, so unterschiedlich wir auch sind, zusammen. „Dankt dem Herrn, denn er ist freundlich“ so blasen wir es immer wieder aus dem Marschliederheft. Doch nun zu unseren Erlebnissen und Aktionen in 2011. Neben all den „gewöhnlichen“ Diensten, die ich in diesem Jahr nicht aufführen möchte, war es ein intensives Jahr. In 2011 stand wieder ein Bundesposaunenfest in Essen an. Leider haben nur Tina und Rebecca mit mir daran teilgenommen. Das Kreisposaunenfest in Oberheuslingen wurde da schon besser besucht. Die Bläserwoche mit Matthias Nagel wäre auch noch ein nennenswertes Abenteuer. Mit viel Freude haben wir hinzugelernt und neue Literatur gespielt. Das Abschlusskonzert nach einer intensiven einwöchigen Probenarbeit war sehr gut besucht und ein passender Abschluss.Besonders wertvoll fand ich unseren Ausflug nach Bad Dürkheim zu unserem ehemaligen Bläser und heutigen Pfarrer Markus Linde. Früh morgens waren wir aufgebrochen um den Gottesdienst dort musikalisch mitzugestalten. Im Anschluss haben wir eine gemeinsame Fahrt in die umliegenden Weinberge unternommen, Wein verköstigt und im Weinberg Flammkuchen gegessen. Ein wirklich wunderschöner und für den Chor sehr wertvoller Tag. Das sollten wir öfters machen. Ein Letztes noch. Als wir an Heilig Abend im Krankenhaus und Dorf gespielt haben kam die Frage auf, ob dies überhaupt noch sinnhaft sei, denn es höre ja eh keiner mehr zu. Eine Frage, die man sich zu Recht stellen darf. Denn ich als Chorleiter habe nicht eine einzige Rückmeldung bekommen, und Menschen die auf die Straße gehen oder das Fenster öffnen sind sehr selten geworden. Also, darf man sich diese Frage wirklich stellen? Ja! Doch für mich steht fest, ob die Menschen uns zuhören bleibt Ihnen überlassen. Wir stehen jedenfalls für unseren Auftraggeber auf der Straße und tragen die frohe Botschaft durchs Dorf. Ein Aspekt den ich in unserer Zeit als recht wichtig empfinde. Flagge zeigen! Wir erinnern die Menschen an den höchsten kirchlichen Feiertagen an Jesus Christus, unseren Herrn. Ob die Menschen uns zuhören wollen bleibt Ihnen überlassen. Wenn ihr uns noch einen Gefallen für 2012 tun wollt: betet für eine erfolgreiche Arbeit im Chor. Übrigens: Bilder zu unseren Terminen könnt ihr unter http://pckredenbach.lima-city.de
einsehen.

Danke allen Bläsern und Mitarbeitern für 2011,
Euer Johannes