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Jahresbericht der Jugendgruppe

von Tillmann Siebel

Für die Jugendgruppe war das Jahr 2011 ein Jahr mit viel Bekanntem, aber auch einigen Veränderungen. In der Mitarbeiterschaft durften wir uns über zwei Hochzeiten freuen: Annika und Marcel Otto sowie Annika und Stephan Scheffe haben sich das Ja-Wort gegeben. Während Annika Otto hier in der Nähe geblieben ist, hat es Stephan in die Nähe von Fulda gezogen, so dass er die Mitarbeit in der Jugendgruppe leider nicht fortführen kann. Auch Tina Schäfer hat nach vielen Jahren die Jugendarbeit nun ruhen lassen, Simon Hahn ist schon 2010 in den Süden gezogen. Ich möchte daher an dieser Stelle all diesen Personen für ihren Einsatz und ihre wertvolle Mitarbeit danken! Ich muss zugeben, dass man oft erst nachher merkt, wie stark man von anderen im Dienst unterstützt und gestärkt wird, so dass ich erst wieder lernen musste, nicht nur weiter zu gehen, sondern auch von Gott getragen zu werden. So hat Er die Aufgaben nun auf andere Schultern gelegt und wir freuen uns über jeden, der sich als Mitarbeiter in der Jugendgruppe einbringt! Wir alle können dies aber nur mit der Hilfe unseres Gottes und gestärkt durch Eure Gebete tun! Somit gilt Trotz mancher Veränderung haben wir aber auch im letzten Jahr wieder viel Freude miteinander gehabt. Mitten im Winter hatten wir wieder ein Sommerfest, bei dem wir auch bei eisigen Außentemperaturen ins Schwitzen kamen. Damit sich die Heizkosten auch lohnen, hatten wir dazu die Jugendgruppe aus Müsen eingeladen, so dass wir viel Freude bei alkoholfreien Cocktails und spaßhaltigen Spielen hatten! Am Ostermontag haben wir uns dann, wie jedes Jahr, zu einem gemütlichen Brunch im Vereinshaus getroffen. Anschließend hat uns das schöne Wetter nach draußen, genauer gesagt, zur Sackpfeife gelockt. In diesem Erlebnispark gab es viel zu entdecken, für Jung und Alt.

Bei der traditionellen Kanutour am 1. Mai wurden wir nicht nur mit gutem Wetter, sondern auch mit Bewahrung vor Verletzungen gesegnet. Mit knapp 30 Jugendlichen und sieben Kanus sind wir ca. 15km über die sonnenbeschienene Lahn gefahren.
Von Muskelkater danach wurde uns zwar berichtet, aber bereut hat es, glaube ich, keiner. Die Freitagabende waren weiterhin gefüllt mit Spieleabenden jeglicher Art, mal einem Quiz oder einem guten Film, aber auch mit Zeiten des Lobes und der Anbetung sowie regelmäßigen Bibelarbeiten. Denn bei allem Spaß, den wir gemeinsam haben, ist uns doch das Wichtigste, dass wir zusammen mit den Jugendlichen Gott immer besser kennenlernen und auch Vorbild und Hilfestellung für andere sind, wenn es darum geht, ein Leben mit Gott zu gestalten, oder besser: Das Leben von Gott gestalten zu lassen!
Ein Leben mit Gott – das funktioniert auf Dauer nur in Ge-meinschaft mit anderen Christen. Aber diese Gemeinschaft hört auch nicht an der Grenze einer Gruppe auf, sondern geht weiter. So haben wir auch wieder beim Zeltlager-aufbau der Jungschar mit geholfen und zusammen mit der Jungschar im Herbst das Dorftrottelspiel im Rahmen der Jungscharfreizeit in Beienbach durchgeführt.
Das Thema dazu war dieses Mal „Länder“, so dass wir vom Schotten bis zum Mexikaner alles dabei hatten… :-) Alles in allem war es also ein abwechslungsreiches Jahr, in dem wir weiter gegangen sind, und auch von Gott weiter getragen wurden. Ihm sei Dank für alles, was er auf der Erde tut und auch für alles, was wir für ihn tun dürfen. Ans Ende dieses Jahresberichtes möchte ich einen Vers aus Philipper 4 (Vers 6) setzen:„Sorgt euch um nichts, sondern betet um alles. Sagt Gott, was ihr braucht, und dankt ihm.“